Ja, Darwin hat die Evolutionsbiologie begründet, aber seither hat es viele wissenschaftliche Fortschritte gegeben, ist ja auch was her. Wer glaubt, kritisieren zu müssen, sollte diese Fortschritte bitte auch beachten.
Darwin hat einen Mechanismus gezeigt, wie sich ohne lenkenden Einfluss die Artenvielfalt entwickelt hat. Auf die Frage “muss man dass immer entweder oder sehen? Können die Arten nicht voneinander abstammen, aber Gott hat da gelegentlich lenkend eingegriffen?” kann man daher nur sagen: Ja - entweder Darwin hat Recht und ich brauche für die Artenentstehung keinen Gott. (Und wenn es ihn gibt und er eingegriffen hat, dann hat er so eingegriffen, dass man davon nichts merkt. Wozu dann das, war ihm langweilig?) Oder: Man sagt das Darwin Unrecht hat. Womit wir zu der Forschung der letzten 150 Jahre zurückkämen.
Darwin hat nicht gezeigt, wo überhaupt das erste Leben hergekommen ist, oder die Erde oder das Universum oder die (tatsächlich oder vermeintlich) so toll auf unsere Entstehung hin optimierten Naturkonstanten. Aber er hat bei einem Thema gezeigt, von dem bis dahin alle glaubten, dass schiere (vermeintliche) Unerklärbarkeit nicht ein Beleg für ungenügendes Wissen, sondern ein Beweis für Gott sei, dass es trotzdem eine natürliche Erklärung gibt. Das ist kein Beweis, dass dies bei allen anderen Problemen, genauso ist, aber es ist eine große Mahnung, fehlendes Wissen nicht für einen Gottesbeweis zu halten.
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Die Bahn will nun doch auf den Bedienzuschlag von 2,50€ am Schalter verzichten. Dafür soll es einen Rabatt für Käufe am Automaten und im Internet geben. (Quelle: www.zeit.de)
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vor 2 Jahre 13 Wochen